Ab sofort im Dienst
Flauschige Verstärkung
Bischoffen setzt auf flauschige Verstärkung: Alpakas ab sofort im Gemeindedienst
Was zunächst lange im Gemeindevorstand diskutiert wurde, ist ab heute offiziell: Die Gemeinde Bischoffen erweitert ihren "Fuhrpark" – und zwar um eine Herde Alpakas. Die neuen „Mitarbeiter auf vier Beinen“ sollen künftig vielfältige Aufgaben im Gemeindedienst übernehmen.
Bürgermeister Marco Herrmann stellte das Projekt heute Morgen gemeinsam mit den tierischen Neuzugängen auf dem Bauhof vor. „Wir gehen neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit, Bürgernähe und – nicht zuletzt – gute Laune“, erklärte er mit einem Lächeln, während eines der Alpakas neugierig an seiner Jackentasche schnupperte.
Die Einsatzgebiete der Alpakas sind überraschend vielseitig: So sollen sie künftig als „mobile Rasenmäher“ Grünflächen pflegen, bei Gemeindeveranstaltungen für Unterhaltung sorgen und sogar als Begleittiere bei Seniorenbesuchen eingesetzt werden. Ein speziell geschultes Team kümmert sich um die Integration der Tiere in den Arbeitsalltag.
Besonders innovativ ist der geplante „Alpaka-Express“: Für kurze Strecken innerhalb des Ortes sollen kleinere Transportaufgaben künftig umweltfreundlich von den Tieren übernommen werden. „Pakete, Akten oder auch mal ein vergessener Einkauf – unsere Alpakas sind flexibel einsetzbar“, so Herrmann.
Auch die Bürgerinnen und Bürger zeigen sich begeistert. „Endlich passiert hier mal was Spannendes“, sagt ein Anwohner schmunzelnd. Kinder aus der Grundschule haben die neuen Gemeindemitarbeiter bereits ins Herz geschlossen und überlegen, Patenschaften zu übernehmen.
Kritische Stimmen gibt es jedoch auch: Einige Ratsmitglieder äußerten Zweifel an der Effizienz der tierischen Helfer. Der Bürgermeister bleibt dennoch optimistisch: „Nicht alles muss immer schneller, höher, weiter sein. Manchmal reicht auch einfach: flauschiger.“
Ob sich die Alpakas langfristig im Verwaltungsalltag bewähren, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch schon jetzt: In Bischoffen ist man ab heute um eine Attraktion reicher – und um einige sehr charmante Kollegen.


