Gemeinde Bischoffen (c) Gemeinde Bischoffen

KiTa's und Schulen geschlossen

VÖ/Stand: 16.03.2020

Das Land Hessen hat am 13. und 14. März 2020 mehrere Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen. Durch diese Verordnungen werden Besuche in Seniorenheimen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen eingeschränkt.

Weiterhin wurde entschieden, ein Betretungsverbot für alle Kindertagesstätten und Schulen in ganz Hessen anzuordnen. Dies gilt ab Montag (16. März) bis Ende der Osterferien (einschließlich 19. April) und hat zum Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Deswegen bleiben auch in der Gemeinde Bischoffen die beiden Kindertagesstätten in Niederweidbach und Bischoffen sowie das Zwergenland in Niederweidbach ab Montag geschlossen. Die Gemeinde Bischoffen setzt die Entscheidung des Landes um und richtet eine Notbetreuung für alle Kinder von Eltern ein, die von dem Betreuungsverbot ausdrücklich ausgenommen sind. Dies sind nur Kinder, deren Eltern im Gesundheitsbereich (Ärzte, Pflegepersonal, Krankenhauspersonal, Personal von Arztpraxen etc.) sowie im sicherheitsrelevanten Bereich (Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Richter, Staatsanwälte, etc.) beschäftigt sind.

Vor dem Hintergrund der hessenweiten Schulschließungen hat auch der Lahn-Dill-Kreis reagiert und eine Sofortmaßnahme zur Betreuung von Grundschulkindern im Landkreis auf den Weg gebracht. Ab Montag, 16. März 2020, können Kinder der oben näher beschriebenen Funktionsträger, zentral an drei Schulstandorten im Lahn-Dill-Kreis betreut werden. Die drei betreuenden Schulen sind die Grundschule Manderbach, die Schlossschule in Braunfels und die Albert-Schweitzer-Schule in Wetzlar. Von 7 bis 17 Uhr ist dort die Betreuung gewährleistet. Ziel ist es, in jeder Schule nach Bedarf eine Betreuung einzurichten. Nähere Auskünfte erteilen die jeweiligen Schulleitungen.

Berufstätige Eltern und Erziehungsberechtigte, die nun zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefordert sind, sehr kurzfristig zu reagieren und für mehrere Wochen selbständig eine Betreuung ihrer Kinder zu organisieren, werden um Verständnis gebeten.

Ihr Bürgermeister
Ralph Venohr

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