Partnergemeinden

Verschwisterung mit Méry-sur-Seine in Frankreich

Durch Vermittlung des Oberförsters Rübsam aus Niederweidbach, der Bekannte in Méry-sur-Seine hatte, wurde der SSV Niederweidbach/Roßbach für den Sommer 1973 zu einem Freundschaftsspiel nach Méry eingeladen. Bei diesem Besuch, der von Willi Schneider als Vertreter der Gemeindevorstands, sowie dem SSV-Vorsitzenden Friedhelm Brückmann begleitet wurde, äußerte man bereits den Wunsch einer Verschwisterung der politischen Gemeinden.

Dieser Wunsch wurde bei dem Gegenbesuch der Fußballer aus Méry zu Pfingsten 1974 konkretisiert. Die offizielle Verschwisterung der Gemeinden Méry-sur-Seine und Niederweidbach/Roßbach fand am Sonntag, den 29. September 1974 mit dem Austausch der Urkunden in Méry statt.

Im Mai 1975 wurde bei dem Besuch der Verschwisterungskommission der Gemeinde Bischoffen in Méry-sur-Seine besprochen, die Verschwisterung auf die Großgemeinde Bischoffen auszudehnen. Weiterhin wurde im Juni 1975 der Verschwisterungsverein Niederweidbach/Roßbach gegründet, dessen Vorsitzender der jeweilige Bürgermeister ist.

Im Jahre 1976 begann im September der Schüleraustausch mit Schülern aus Méry und Umgebung. Um auch äußerlich in der Großgemeinde auf die Verschwisterung mit Méry-sur-Seine hinzuweisen, wurden an allen Ortseingängen Europaschilder angebracht.

Durch gegenseitige jährliche Besuche sowie Rückverschwisterungsfeiern alle 5 Jahre, welche durch Baumpflanzungen am Dorfgemeinschaftshaus in Niederweidbach belegt sind, sind die Aktivitäten des Verschwisterungsvereins nach Außen sichtbar.

Méry-sur-Seine liegt im Departement Aube. Das Fremdenverkehrsamt dieses Departements betreibt eine deutschsprachige Internetseite mit allen wichtigen Informationen für interessierte Reisende, die diese schöne Gegend besuchen möchten. Zu finden unter www.aube-champagne.com/de/.

 

Jumelage avec Mery sur Seine en France

Par l’intermédiaire du Monsieur Rübsam, le garde forestier en chef de Niederweidbach, qui avait des amis à Mery, le SSV Niederweidbach/Roßbach a été invité à un match amical à Mery l’été 1973. Lors de cette rencontre, qui a été accompagnée par Willi Schneider, le représentant du conseil municipal, et Friedhelm Brückmann, le président du SSV, le désir d’un jumelage entre les deux communes politiques s’est manifesté pour la première fois.

Ce désir s’est concrétisé pendant la deuxième rencontre des footballeurs qui cette fois-ci se sont revus à Niederweidbach à l’occasion de pentecôte 1974. Le jumelage officiel des communes Mery sur Seine et Niederweidbach s’est donc confirmé dimanche, le 29 septembre 1974, par l’échange des certificats officiels à Mery.

En mai 1975, lors de la visite de la commission de jumelage de la commune de Niederweidbach à Mery, on a discuté d'étendre le jumelage à la grande commune de Bischoffen. Puis, en juin 1975, l’association de jumelage a été créée, dont le président est le maire respectif.

Depuis septembre 1976 il y a aussi des échanges scolaires réguliers entre les élèves de Niederweidbach et les élèves de Mery et de ses environs. Pour montrer publiquement le jumelage de la grande commune de Bischoffen avec Mery sur Seine, on a placé des signes européens à toutes les entrées des villages.

Grâce aux visites réciproques et annuelles et aux fêtes de jumelages qui ont lieu tous les cinq ans et dont témoignent les plantations d’arbres au centre social et culturel de Niederweidbach, les activités de l’association de jumelage sont aussi visibles à l’extérieur.

Text: Chronik "802-2002 Weidbach 1200 Jahre Ein Heimatbuch"
Herausgegeben durch die Interessengemeinschaft Weidbacher Vereine e.V. im Jahr 2002
Übersetzung in die französische Sprache mit freundlicher Unterstützung von Frau Annika Arnold


Freundschaft mit Gemeinde Heyda in Thüringen

Anlässlich der Öffnung der deutsch-deutschen Grenze im November 1989 entschloss sich die Gemeindevertretung der Gemeinde Bischoffen, im Sinne der Wiedervereinigung und zur Unterstützung freundschaftlicher Beziehungen, Kontakt mit einer Kommune im benachbarten Thüringen aufzubauen.

Die Gemeinde Heyda (ein heutiger Ortsteil der Stadt Ilmenau) wurde hierzu auserkoren.

Eine, von den damaligen Bürgermeistern Salamon und Trommer unterzeichnete, Freundschafts-Urkunde dokumentiert dies.